Energiespartipps
Energie sparen – einfach im Alltag
Oft reichen schon kleine Veränderungen, um den Stromverbrauch im Haushalt zu senken. Wir haben für Sie praktische Tipps zusammengestellt, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lassen und dabei helfen können, Energie und Kosten zu sparen.
Tipp 1: Stecker raus
Wir kennen das alle: Am Fernseher, Receiver oder an anderen Geräten leuchtet auch dann noch ein kleines Licht, wenn sie eigentlich ausgeschaltet sind. Im Stand-by-Modus verbrauchen viele Geräte trotzdem weiter Strom.
Wenn Sie sie längere Zeit nicht nutzen, zum Beispiel nachts oder im Urlaub, ziehen Sie am besten den Stecker oder verwenden Sie eine abschaltbare Steckdosenleiste. So lassen sich mehrere Geräte ganz einfach mit einem Klick vom Stromnetz trennen.
Tipp 2: Sparsam waschen
Eine Vorwäsche braucht es im Normalfall nicht. Und auch hohe Temperaturen sind bei leicht oder normal verschmutzter Wäsche meist nicht nötig. Oft reichen 30 bis 40 Grad völlig aus.
Das spart Strom, denn die meiste Energie benötigt die Waschmaschine zum Aufheizen des Wassers. Noch sparsamer wird es, wenn die Maschine gut gefüllt ist und Sie das Eco-Programm nutzen – auch wenn dieses etwas länger läuft.
Damit sich keine Gerüche oder Keime in der Maschine festsetzen, empfiehlt die Verbraucherzentrale, ein- bis zweimal im Monat bei 60 Grad zu waschen.
Tipp 3: Wäscheständer statt Wäschetrockner
Klar, der Wäschetrockner ist bequem. Aber wenn es das Wetter und der Platz zulassen, darf die Wäsche ruhig mal an die frische Luft oder auf den Wäscheständer. Das spart Strom und schont nebenbei viele Textilien.
Wer auf den Trockner nicht verzichten möchte, sollte die Wäsche vorher möglichst gut schleudern und den Trockner gut auslasten.
Tipp 4: Licht aus
Faustregel Nummer eins: Licht aus, wenn es nicht gebraucht wird. Warum Räume beleuchten, in denen sich niemand aufhält?
LED-Lampen verbrauchen deutlich weniger Strom als klassische Glühlampen und haben eine lange Lebensdauer. Wenn eine Lampe ausgetauscht werden muss, lohnt sich deshalb in der Regel der Griff zur LED. Aber auch mit sparsamen Lampen gilt: Am wenigsten Strom verbraucht das Licht, das gar nicht erst eingeschaltet ist.
Tipp 5: Kleine Küchenhelfer
Für eine Tasse Tee oder eine kleine Menge heißes Wasser muss nicht immer der Herd ran. Ein Wasser-kocher ist dafür in der Regel die sparsamere Wahl. Wichtig ist nur: Füllen Sie wirklich nur so viel Wasser ein, wie Sie brauchen.
Auch bei anderen kleinen Mengen lohnt sich ein Blick auf das passende Gerät. Für kleine Portionen kann zum Beispiel die Mikrowelle effizienter sein als Herd oder Backofen.
Tipp 6: Richtiger Kühlschrank
Muss ein neuer Kühlschrank her, lohnt sich ein genauer Blick auf Stromverbrauch und Energielabel. Überlegen Sie auch, wie groß das Gerät wirklich sein muss und ob Sie überhaupt ein Gefrierfach brauchen – denn mehr Kühlraum bedeutet in der Regel auch mehr Stromverbrauch.
Auch der Standort spielt eine Rolle: Direkt neben Herd, Heizung oder in der Sonne muss der Kühlschrank mehr arbeiten. Und kälter ist nicht automatisch besser – etwa 7 Grad im Kühlschrank reichen in der Regel aus. Jedes Grad weniger erhöht den Stromverbrauch um etwa 6 Prozent.
Und wenn Sie länger verreisen und der Kühlschrank leer ist, darf auch er Urlaub machen: ausschalten, abtauen und die Tür geöffnet lassen.
